Worauf sollte ich bei der Wahl eines altdeutschen Hütehundes achten?

Worauf sollte ich bei der Suche nach einem altdeutschen Hütehund achten?

Für mich ist das A und O bei der Auswahl eines Hundes die Gesundheit. Nachdem ich mich also für einen „Typ“ Hund und eine Rasse entschieden habe, ist die Auswahl des richtigen Züchters essentiell. Ich empfehle, mich mit dem jeweiligen Zuchtwart der Region auszutauschen. Dieser weiß in der Regel bestens über Würfe oder geplante Würfe altdeutscher Hütehunde in der Region Bescheid. Um einen Kontakt zum jeweiligen Zuchtwart herzustellen, empfehle ich ebenfalls die Seite des AAH – da kann man einen ersten Kontakt initiieren. 

Was ist mir wichtig?

Die Elterntiere:

–  sollten mindesten auf HD geröntgt sein auch beim altdeutschen Hütehund – wie bei so vielen anderen Rassen auch – ist HD ein Thema. Man kann das Risiko einen von HD betroffenen Hund zu züchten deutlich reduzieren, wenn Elterntiere geröntgt und die Hüften ausgewertet sind. Ebenso verhält es sich mit Ellenbogen, Schulter und Rücken

–  sind idealerweise MDR1 + + getestet

–  sollten die Zuchtzulassung des AAH haben – dafür muss eine Hüteprüfung absolviert werden. Mehr dazu findest du auf der Seite des AAH.

Man sollte frühzeitig mit dem Züchter Kontakt aufnehmen. Ich empfehle, die Elterntiere anzuschauen. Gerne bei der Arbeit und im Alltag. Denn auch bei den Altdeutschen gibt es wildere und ruhigere, wobei der ruhigere sicherlich nicht mit einem „Couchpotato“ zu verwechseln ist. Die meisten Schäfer und Züchter kennen ihre Hunde ganz genau und können die Charaktere super beschreiben. Auch bei den Welpen lassen sich schon in den ersten Lebenswochen Tendenzen erkennen.

Selbstverständlich gehört zu einem guten Züchter auch eine gute Aufzucht der Welpen. Dazu wird es demnächst einen eigenen Beitrag geben.  

Mit AAH Papieren lässt sich Inzucht vermeiden.

Um den Erhalt dieser tollen Rasse zu gewährleisten, erachte ich es als sinnvoll diese Hunde nicht mit anderen Rassen zu kreuzen. Wenn man sich für einen altdeutschen Hütehund und die spezifischen Eigenschaften entscheidet, dann finde ich es nachhaltig, wenn man sich auch einen reinrassigen altdeutschen Hütehund zulegt. Man unterstützt dadurch die Züchter und Schäfer und zeigt, dass man die Rasse schätzt auch wenn man selbst nicht vorhat zu züchten. “Der Markt bestimmt” – denn Angebot und Nachfrage bedingen sich gegenseitig, dass ist bei den altdeutschen Hunderassen genauso wie bei allen anderen. Es ist also umso wichtiger, diejenigen Schäfer und Züchter zu unterstützen, die sich für den GESUNDEN Erhalt der Rasse einsetzen, die ihre Hunde auf Erbkrankheiten untersuchen lassen und verantwortungsvoll zum Rasseerhalt beitragen. Gerade bei dieser relativ seltenen Rasse ist es sehr sinnvoll Hunde mit Stammbaum, also mit AAH Papieren, zu erhalten. Anhand dieser Papiere – also Aufzeichnung über Generationen – lässt sich Inzucht leicht vermeiden. Mit Hilfe von Papieren und Dokumentation lässt sich eine Rasse auf lange Sicht gesund halten.

Wenn du mehr über die altdeutschen Hütehunde wissen willst, dann solltest du unbedingt auf der Seite des AAH vorbei schauen.

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