Urlaub im Bayerischen Wald

Die wichtigsten Fragen zuerst

Am Anfang vor jedem Urlaub steht die umfangreiche Urlaubsvorbereitung. Diese ergibt sich für uns anhand von vorher gestellten Fragen: Wo soll es hingehen? Was wollen wir machen? Was wollen wir sehen? Wieviel Luxus soll es für Hund und Mensch geben?

Die jeweiligen Antworten führen dann zu dem passenden Urlaub. Wir wollen in Deutschland bleiben. Für uns sollte es diese Mal ein Hotel mit Wellnessbereich werden, in landschaftlich schöner Umgebung. Das Hotel sollte am Ortsrand oder irgendwo im nirgendwo liegen. Natürlich muss es hundefreundlich sein.

Die Umgebung sollte schöne Wanderrouten, Radstrecken und Badeseen für Mensch und Hund bieten. Wir wollen keine Sightseeing- oder Shoppingtouren unternehmen sondern Natur pur und Landschaft genießen.

Die Entscheidung ist gefallen

Die Region Bayerischer Wald bietet sich dafür perfekt an. Insbesondere natürlich der Nationalpark Bayerischer Wald. Auf der Suche nach dem passenden Hotel sind wir überraschender Weise schnell fündig geworden. Sehr viele Hotels in allen Kategorien sind in dieser Gegend sehr hundefreundlich. Teilweise bieten diese auch eigene Hundeübungsplätze an.

Schlussendlich sind wir im Hotel Sportalm in Mitterfimiansreut gelandet. Von hier aus ist es ein Katzensprung nach Tschechien. Der Blick vom Hotel aus geht direkt in den Böhmischenwald und in den Sumava Nationalpark. Auf dem Zimmer gibt es Hundbettchen und Näpfe. Ein eingezäunter Hundeplatz ist vorhanden. Im Restaurant gibt es einen Bereich wo Hunde zum Essen mitgebracht werden dürfen. Die Zimmer sind sehr schön und gemütlich eingerichtet. Es gibt einen Wellnessbereich mit Finnischer-Sauna, Infrarotkabine, Dusche und Ruheraum sowie ein Außenbereich. Die Möglichkeit für kosmetische Behandlungen und Massagen gibt es auch. Das Hotel hat eine schöne Terrasse. Wanderwege gehen direkt vor der Haustür los. Das Hotel hat nicht so sehr viele Zimmer, was wir bevorzugen. Die Chefin ist warmherzig, super freundlich und hilfsbereit. Wir sind im Hotel angekommen und haben uns sofort wohlgefühlt. Also für uns war alles rundherum perfekt.

1. Hammerklause

Die Wanderung zur Hammerklause ist gemütlich und nicht anspruchsvoll. Aber der See und die Landschaft geben ein malerisches Bild ab.

2. Von der Fredenbrücke zum Lusen

Diese Strecke ist wirklich sehr empfehlenswert. Eine wunderschöne abwechslungsreiche Wanderung. Entlang dem Bach „Kleine Ohe“ durchs Teufelsloch über die Himmelsleiter zum super schönen Ausblick am Gipfel Kreutz des Lusen, einfach Traumhaft.

3. Felsenwandergebiet Nationalpark-Museum und Tierfreigehege

Es ist immer interessant zu beobachten, wenn Hunde in die Nähe von Wild und ihnen unbekannten Tierarten kommen. Meistens dürfen Hunde in Tierparks nicht hinein. Das ist hier anders. Wir konnten durch den Tierpark spazieren und so Wölfe, Elche und Bisons mit unseren Hunden beobachten. Am Wolfsgehege standen sehr viele Besucher und haben die Wölfe im Gelände gesucht aber nicht gefunden. Bis wir auftauchten und Alice ganz deutlich die Richtung anzeigt, wo sich die Tiere im Gehege befanden. So konnten wir die Wölfe im Unterholz entdecken und darauf aufmerksam machen.

4. Wandern im Sumave Nationalpark Tschechin mit Silas, Ute und Jörg

Man sagt ja, die Welt ist ein Dorf und wie es scheint, trifft das auch zu. Im gleichen Hotel zur gleichen Zeit sind Ute und Jörg mit dem Fuchsrüden Silas aufgetaucht. Silas ist ein Halbbruder zu unseren Füchsen. Das war eine sehr nette Begegnung, die wir für eine gemeinsame Wanderung in den Sumave Nationalpark genutzt haben.

vlnr: Silas, Phoebe, Alice & Cooper

5. Radtour von Mauth durch das Rechenbachtal bis zum Freilichtmuseum

Wir fahren mit dem Auto nach Mauth. Am Ortsausgang Richtung Glashütte ist ein Parkplatz. Von hier aus starten wir. Vom Parkplatz aus überqueren wir den Rechenbach und biegen rechts auf eine wenig befahrene Straße ab. Diese geht es ca. 8 km sehr langsam ansteigen entlang dem Rechenbach. Es gibt Möglichkeiten anzuhalten und die Hunde im Bach baden zu lassen. Am Ende allerdings müssen wir bis zum Freilichtmuseum Finsterau ganz schön bergauf strampeln. Hier machen wir eine längere Pause. Zurück geht es über den Klauswiesenweg auf die gleiche Straße auf der wir auch gekommen sind.

Gesamtstrecke 16,3 km, Aufstieg 231 m

6. Schlechtes Wetter. Wir bleiben in der Nähe des Hotels – Rund um den Alzenberg

Weil das Wetter nichts Gutes verheißt, bleiben wir in der Nähe unseres Hotels. Direkt hinter dem Hotel führt ein Wanderweg Rund um den Alzenberg. Genau das Richtige bei dem Wetter. Die Runde hat 7,3 km und ist relativ eben. Oberhalb vom Hotel hat man einen wunderbaren Ausblick nach Tschechischen über den Sumave Nationalpark.

7. Massage und Moor in Tschechien – Kekse für Steffi „Malenka“ ein Reinfall

Am Vormittag genießen wir eine Massage im Hotel und wollen im Anschluss nach Tschechien fahren. Ich wurde von meiner Tochter beauftragt eine tschechische Spezialität zu besorgen, die Sie in Prag kennengelernt hat. Es ist ein Gebäck namens „Malenka“. Aber leider können wir es nirgends bekommen. Enttäuscht versuchen wir es mit einer kleinen Wanderung durch das Moor in der Nähe von Svinna Lada. Eine Empfehlung aus dem Wanderführer. Aber die beschriebenen Wege gibt es nicht mehr. Ein paar kurze Stichwege über schmale Holzpfade mit Informationstafeln führen in das Moor. Das ist schon sehr schön.

Wir kommen auch zu einem Informationszentrum über das Moor. Aber hier spricht man nicht mal englisch, so dass wir keine Informationen über eine Wanderrute erhalten können. Es ist viel los hier. Aber überwiegend sind hier Radfahrer unterwegs. Wir laufen einer asphaltierten Straße entlang. Es kommen ständig Radfahrer und auch Autos vorbei. Das macht mit Hunden keinen Spaß. Abzweigungen auf Feld- oder Waldwege gibt es keine. Nach 4 km kehren wir um.

8. Durch die Klamm Buchberger Leite von Feyung nach Ringelei

Entlang des Saußbach und Wofsteiner Ohe geht es etwas mehr als 10 km durch die Klamm Buchberger Leite. An einem warmen Tag wirklich eine Empfehlung. Der Weg ist schattig und bietet viele Möglichkeiten für die Hunde sich im Wasser abzukühlen. In Ringelei gibt es dann mehrere Möglichkeiten einzukehren. Zurück muss man allerdings die gleiche Strecke gehen oder den Bus nehmen. Wir haben uns für den Bus entschieden. Das war allerdings etwas abenteuerlich. Es ist ein sehr kleiner Bus und nicht für mehr als 7 oder 8 Fahrgäste ausgelegt. Er fährt so einmal die Stunde. Mit Hund und wir haben drei Hunde wird das dann schon sehr schwierig, wenn auch noch 10 weiter Menschen und zwei Hunde an der Bushaltestelle stehen um mitgenommen zu werden. Der Busfahrer sah das aber mega entspannt und meinte er fährt erste einen Hälfte der Fahrgäste nach Freyung und kommt in ca. 15 Minuten die restlichen abholen. So kamen alle zurück.

Werbung da Marken und Orte erkennbar

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