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Agility Training Phoebe

Training Phoebe | IST-Stand Agility

Phoebe startet im Agility in A3 und meistert so gut wie jeden Parcours ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Natürlich passieren auch uns Fehler. Besser gesagt, wenn ein Fehler passiert, dann ist es meistens meiner oder eine Zone – die letztendlich auch auf meine Kappe geht – aber dazu ein anderes mal.

Was uns leider häufig nicht gelingt, ist den Agility Parcours in der für uns maximal erreichbaren Geschwindigkeit, zu absolvieren. Ich neige dazu, etwas zu spät zu gehen, etwas zu lange zu kontrollieren oder doch einen Schritt mehr zu machen. Genau das hält Phoebe aber davon ab “Vollgas” zu geben, denn: ich bin ja da. Als ich mit Phoebe angefangen habe, hatte ich immer Angst sie rennt mir weg – heute will ich mehr oder weniger genau das. Aber wie kann ich ihr heute erklären, dass ich genau dieses vorpreschen, was ich damals so fürchtete gerne hätte…

Agility Training

Training ist das A & O

Wer gut werden will der muss trainieren. Das ist eigentlich überall der Fall. Beim Agility geht es um Teamwork, sowohl der Mensch als auch der Hund können Fehler machen. Weder Hund noch Mensch sollten im Training überfordert werden. Grundsätzlich kommt es nicht auf viel Training sondern auf das Richtige Training an!

Unser Jahr 2017 – ein Jahr mit Höhen und Tiefen

2017 @GuardianPeak

So begann unser Jahr

Das Jahr 2017 startete ziemlich turbulent. Im Dezember 2016 hatten wir bei Phoebe einen Milchleisten Tumor festgestellt. Auf Grund dessen Phoebes Jahr 2017 mit zwei sehr großen und schmerzhaften Operationen begann. Nach einem ersten “kleineren” Eingriff im Dezember 2016 wurden beide Milchleisten sowie die Gebärmutter in zwei Operationen mit einigen Wochen Abstand komplett entfernt. Die Operationen verliefen erfolgreich, jedoch hatte Phoebe nach der ersten Operation starke Einblutungen und sehr große Schmerzen. Trotz starker Schmerzmittel lag sie tagelang wimmernd auf ihrem Bettchen. Die selbstauflösenden Fäden der ersten OP lösten sich nicht auf. Bei der zweiten OP entschieden wir uns für Fäden, die sich nicht auflösen, dafür aber später gezogen werden müssen. Das war eine gute Entscheidung. Die Wunde verheilte deutlich besser. Außerdem bekam sie nach der zweiten OP zusätzlich das Schmerzmittel Tramadol, damit schien sie deutlich weniger Schmerzen zu haben. Von Januar bis Mai drehte sich eigentlich alles um Phoebe. Operationen, Heilung, Aufbau… Kaum war sie wieder recht fit, musste sie wieder unters Messer. Wir sind unglaublich dankbar, dass Phoebe dies alles gut überstanden hat.