Hurtta Outback Dreamer

Testbericht Hurtta |  Outback Dreamer

Hurtta* hat uns Mitte des Jahres ein riesen Geschenk gemacht und den lang ersehnten Outback Dreamer zugeschickt. Diesem praktischen Begleiter auf Reisen, Backpacking-Touren, Camping Trips und Wanderungen habe ich schon lange entgegengefiebert. Besonders in der Rettungshundearbeit z.B. im Lawinentraining ist man lange in der Kälte und die Hunde liegen sehr viel im Schnee und auf nass-kaltem Boden. Gerade nachts in den Baracken wird es zum Teil sehr kalt. Bisher haben die Hunde nicht nur draußen und tagsüber ihren Summit Parka getragen sondern auch nachts. Ich kann es gar nicht abwarten den Outback Dreamer im Winter beim nächsten Training zu testen. Diesen Test werde ich später als Update hier nachtragen.

Kosten: je nach Größe zwischen 70 € und 110 €

 

Phoebe ist müde – will aber auf keinen Fall etwas verpassen 😉

Design: 4/5

Wer sich schon einmal mit dem Design von Schlafsäcken für Hunde auseinander gesetzt hat wird festgestellt haben: die meisten sehen gleich aus und sind länglich geschnitten. Dieser hier ist anders! Er ist absolut rund geschnitten. So kann sich der Hund optimal hineinschmiegen. Den Outback Dreamer gibt es in drei Größen (Ø S-50cm; M-70cm; L-90cm). Er ist sehr leicht (S-230g; M-442g; L-690g) und schnell zusammengerollt und in einer leichten, mitgelieferten Hülle verstaut – so lässt er sich klasse transportieren.

Die Folienfläche auf der Schlafsackinnenseite reflektiert die Körperwärme des Hundes, was die Wärmeproduktion des Schlafsacks bedeutend steigert. Neben diesem tollen Effekt sieht er auch richtig gut aus! Die Außenwand ist aus dem Hurtta-spezifischen, strapazierfähigen und Wasser abweisenden Houndtex-Stoff. Es fühlt sich ein bisschen so an, wie mein eigener Schlafsack, allerdings etwas stabiler und robuster. Zwischen dem Innen- und dem Außenmaterial befindet sich eine wärmende synthetische Wattierung. Dank der hervorragenden Wärmeisolation eignet sich der Schlafsack auch sehr gut als „normale“ Schlafunterlage. Die Oberfläche ist in einem schönen, knalligen Orange und die Unterseite ist schwarz.

Zwei kleine Anregungen bezüglich der Transporthülle des Schlafsacks: ich würde es bevorzugen, wenn die Transporttasche aus einem wasserfesten und strapazierfähigen Material wäre. Außerdem wäre es klasse, wenn es innerhalb des Schlafsackes noch eine kleine Tasche gäbe um die Transporthülle darin zu verstauen, solange der Schlafsack ausgepackt und in Benutzung ist.

Alice stellt den Outback Dreamer vor

Passform: 5/5

Für meine um die 52-54cm großen und zwischen 17 -22 kg schweren Hunde habe ich den Outback Dreamer in Größe L. Sie haben ausreichend Platz und liegen sehr bequem.

Phoebe (↑ 52cm / 18kg) hat genug Platz im Outback Dreamer (Größe: L)

 Funktion: 4/5

Der Schlafsack hält warm und ist bequem, lässt sich leicht verstauen und dient nebenbei auch als ein super Liegeplatz wenn man unterwegs ist. Dreck lässt sich in den meisten Fällen super davon abklopfen.

Wie gut die Wasserresistenz des Schlafsacks ist, wenn es hart auf hart kommt, habe ich noch nicht testen können. Bei leicht feuchtem Boden (wie z.B. morgentau) blieb das Innere des Schlafsackes immerhin schon mal trocken. Das macht Hoffnung, dass auch ein nasser Boden oder Schnee Untergrund kein Problem darstellt.

Die Innenseite ist allerdings nicht wasserabweisend. Geht der Hund nass in den Schlafsack nimmt dieser die Feuchtigkeit auf. Allerdings trocknet er auch wieder recht schnell.

Für „Schlafsack-Anfänger“ vermisse ich ein wenig einen kleinen Reißverschluss (vielleicht eine viertel Rundung lang) um den Einstieg etwas zu erleichtern. Ein Gegenargument ist natürlich, dass ein Reißverschluss evtl. unbequem ist, aber vielleicht wäre ein elastisches Element eine gute Idee. Hunde, die es gewohnt sind haben auch mit dem jetzigen Design kein Problem alleine ein- und auszusteigen.

Ähhhhh…                                                    – ich habe nicht geschlafen…                         – neeeee, echt nicht….

 Qualität: 5/5

Auch bei diesem Hurtta Produkt merkt man die Liebe zum Detail. Die Verarbeitung ist wie erwartet sehr gut, ebenso das genutzte Material. Ich gehe davon aus, dass dieser Schlafsack uns noch einige Jahre begleiten wird.

Gesamt: 4.5/5

Der Schlafsack hält was er verspricht. Meine Hunde mussten erst einmal lernen alleine in den Schlafsack zu krabbeln und liegen gerne auch einfach mal oben drauf – nutzen ihn also als Unterlage. Ich denke, dass wird sich aber mit sinkenden Temperaturen ändern und sie werden mehr in den Schlafsack kriechen um sich kuschelig warm zu halten. Wer also ein gutes Budget hat und einen Schlafsack für seinen Hund sucht, der macht mit dem Outback Dreamer definitiv nichts falsch.

 

Faith nutzt den Outback Dreamer lieber als bequemen Liegeplatz

Am Besten geeignet für: alle die sich einen Hunde Schlafsack zulegen möchten, für Backpacker und Camper mit Hund und für Hunde die einen extra Wärmebedarf haben. Besonders für Reisende die sehr auf das Gewicht und Platz achten müssen

Nicht ideal für: besonders große Hunde (der größte Outback Dreamer L hat einen Durchmesser von 90cm), diejenigen die eher in warmen Regionen wandern, campen und backpacken – da empfiehlt sich wahrscheinlich einfach eine Schlafunterlage. Nordische Rassen die für kältere Temperaturen gezüchtet wurden oder Hunde denen eher schnell zu warm ist

Weitere Informationen und die genauen Maßeinheiten findest du bei Hurtta. 

Kaufen kann man den Outback Dreamer z.B. bei Dogmania.se derzeit gibt es dort Größe L für 87€ 

 

*in freundlicher Kooperation mit Hurtta. Alle Produkte wurden uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

 

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