Drei Füchse auf Reisen – weiter nach Slowenien

Urlaub in Slowenien

schon Mal vorweg genommen, der Urlaub mit Hund in Slowenien war total entspannt und unproblematisch. Wir hatten keine Probleme, mit drei Hunden im Zimmer, Unterkünfte zu finden.

Krainer Schneeberg, Notranjski Sneznik

Die erste Etappe in Slowenien führte uns zum Krainer Schneeberg, Notranjski Sneznik. Der Krainer Schneeberg ist ein ausgedehntes Kalksteinplateau. Es liegt im nördlichen Teil des Dinarischen Gebirges. Wir sind auf den Gipfel gelaufen, der eine Höhe von 1796 m erreicht. Die Aussicht von dort war atemberaubend. Mit einem Blick nach Westen konnte man bis zum Mittelmeer schauen. Die Inseln Krk und Cres liesen sich erkennen. Schaute man nach Norden, Osten und Westen erschlossen sich jeweils andere Landschaftsbilder. Hier muss man einfach eine Zeit lang verweilen und den Ausblick genießen.

Gipfel Krainer Schneeberg

Die Fahrt zum Startpunkt unserer Wanderung auf den Gipfel war sehr abenteuerlich. Nach dem die befestigten Straßen immer kleiner wurden, waren wir am Ende auf Waldwegen unterwegs, die hier in Deutschland gut ausgebaute Wanderwege wären, immer wiederkehrende Straßenschilder wiesen aber darauf hin, dass wir auf einer offiziellen Straße fahren. Die Wanderroute zum Gipfel haben wir unterstützt durch das Handy gut gefunden. Eine wirklich empfehlenswerte Tour.

Da die Herberge, an der wir vorbei kamen ausgebucht war, haben wir im Auto mitten im Wald, unter endlosem Sternenhimmel und bei unvorstellbare Ruhe übernachtet.

Notranjski Regional Park

Die zweite Station war das Hotel Rakov SKocjan.

Von hier aus geht ein uriger Wanderweg an einem Flüsschen entlang zu  zwei natürlichen Brücken, die durch Einsturz einer Höhle entstanden sind.

Außerdem ist es von hier nicht weit zum Notranjski Regional Park. Das Besondere ist der See von Cerknica – der größte Sickersee Europas.

See von Cerknica

Zu dem Zeitpunkt an dem wir dort waren, hatte der See nicht allzu viel Wasser. Wir haben ihn der Länge nach auf einer für den Verkehr gesperrten Straße durchquert und sind dann an der Uferseite, an der ein Wald angrenzte, zurück gelaufen. Etwas Unbehagen machte uns ein Schild an einer Wegkreuzung. Darauf stand, dass hier Bärengebiet sei. Zum Glück haben wir keinen Bären getroffen.

Ljubljana & Bled

Die nächste Station war ein halber Tagesausflug nach Ljubljana.

Die Stadt ist wirklich sehenswert, aber wir hatten diese bereits bei der Rettungshunde WM in 2018 ausgiebig besichtigt, es zog uns weiter und wir fuhren nach Bled. Hier sind wir im Garni Hotel Brec untergekommen. Ein gehobenes Hotel mit wirklich guter Küche. Die Hunde waren kein Problem. Das Hotel und der Ort sowie der See sind so schön, dass wir mehrere Tage geblieben sind. Das Wasser des Sees ist unglaublich klar, sodass man mehrere Meter in der Tief die Fische beobachten kann. Am Ufer kann man verweilen und auch baden gehen. Der Ort und der See sind ein absolutes Muss, wenn man nach Slowenien fährt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit findet man, Richtung Triglav Nationalpark – der Bohinjsko jezero, Bohinj See. Der See liegt am Rande von dem Nationalpark und läd rundherum zum Baden ein. Hunde dürfen zwar mitgenommen werden aber in dem See nicht baden. National Park Ranger fahren um den See streife und wir haben uns nicht getraut die Hund ins Wasser zu lassen. Deshalb sind wir nicht lange geblieben und weiter gefahren um den Nationalpark herum nach Trenta. Entlang an dem Fluss Isonzo der wohl der absolut Tipp für das Wildwasserkajaken in Slowenien ist. Eisblau, ungebändigt mal schmal und schnell, mal breiter und ruhiger hat sich der Fluss eine tiefe Schlucht gegraben.

Beim Abendessen trafen wir ein deutsches Pärchen, die mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Kroatien waren und kamen mit ihnen ins Gespräch. Sie empfahlen uns unbedingt einen Abstecher zur Soce Quelle zu machen. Hier soll in einer Felsspalte ein blauer kleiner See sein, wo etwas unterhalb das Wasser direkt aus der Felswand sprudelt.

Zu erreichen ist der Felsspalt nur über einen kleinen Klettersteig, also für Hunde nicht geeignet. Da man bis fast zur Quelle wandern konnte haben wir uns dort hin auf den Weg gemacht. Die Straße führte zu einer Wanderunterkunft und von dort aus war der Wanderweg nicht weit bis zur Quelle. Vor dem Klettersteig war für die Hunde Ende. Einer musste mit den Hunden zurückbleiben und warten bis der andere wieder kam. Wir waren am Vormittag angekommen und etwas später wurde es tatsächlich ziemlich voll. Am Klettersteig hatte sich eine kleine Schlange gebildet, da der gleiche weg der Hin- und Rückweg war und man nicht aneinander vorbei konnte. Auch vor der Quelle und dem Felsspalt war nicht gerade viel Raum für viele Menschen.

Im Anschluss sind wir bis zum höchsten Punkt der Passstraße gefahren. Hier gibt es einen Parkplatz und viele Möglichkeiten zu wandern. Da das Wetter am Umschlagen war haben wir uns nur für eine kurze Tour entschieden. Sind aber nicht weit gekommen da es sehr heftig zu regnen anfing.

Ganz in der Nähe befand sich eine Hütte wo wir einkehren konnten und abwarteten bis der Regen etwas nach lies. Das Ende der Passstraße war auch das Ende vom Urlaub in Slowenien. Da einen Steinwurf weiter die Grenze zu Österreich war. Dort hatten wir ein Hotel am Faaker See zum übernachten gefunden – und das ist dann ein anderer Reisebericht.

Für die anderen Reiseberichte zu “Drei Füchse auf Reisen” klickt hier: Teil 1 / Teil 2

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