Agility Training Cooper

Training Cooper | IST-Stand Agility

Cooper hat Ende 2017 seinen ersten Start in Agility A1 absolviert. Er ist sehr schön gelaufen und hat sich toll konzentriert. Er war allerdings deutlich langsamer als er es im Training sonst ist. Dies ist denke ich aber nur ein Mangel an Erfahrung. Zwischendurch hat er seine Besitzerin Nicole gesucht, die sich während seinem Lauf verstecken wollte um ihn nicht abzulenken. Das würde ich aber nicht überbewerten. Auch mit dem “offenen” Slalom Eingang hatte er etwas Probleme. Zonen sind nicht so seine Stärke, er weiß nicht genau wo er hin soll (versteht also “2on 2 off” nicht) und läuft deshalb sehr langsam den Abgang herunter in / durch die Zone und versucht den “Richtigen” Punkt zum Anhalten zu finden. Man merkt, dass ich es ihm bisher noch nicht so erklären konnte, dass er es versteht.

Cooper hat, ähnlich wie Alice, nur sehr unregelmäßig, sporadisch und selten Agility Training. Wahrscheinlich insgesamt noch weniger Training als Alice. Mit Alice und Cooper habe ich bisher auch alles selbst aufgebaut, da ich sie nicht für regelmäßige Trainings zur Verfügung habe. Entweder sie oder ich hatten keine Zeit, so war es nie möglich einen richtigen Agility Kurs zu besuchen. Wenn ich mal Zeit für Training hatte, habe ich meist mit meiner Phoebe trainiert.

Dafür, dass er so wenig trainiert, ist er meiner Meinung nach phänomenal. Er rennt, rennt absolut unabhängig davon was ich mache – damit macht er genau das, was ich bei den anderen beiden ein wenig vermisse. Während der Arbeit um Parcours bellt Cooper überhaupt nicht, auch das ist total angenehm. Was ich bei ihm im Aufbau anders gemacht habe weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Ich habe unglaublich viel Spaß daran mit ihm Agility zu machen und ich würde behaupten, ihm geht es da ähnlich. Er hat extrem viel Spaß an Agility. Ihm ist nicht ganz so wichtig, was ich ihm sage. Hauptsache er rennt und kann Hindernisse abarbeiten. Kommt mein Input früh genug bemüht er sich stet das gezeigte umzusetzen, mal mehr mal weniger erfolgreich. Kommt mein Signal zu spät dann ist es ihm reichlich egal, er hat sich schließlich schon einen schönen Parcours zurechtgelegt und diesen möchte er – mit oder ohne mich – schnellstmöglich überwinden. Dies ist Fluch und Segen zu gleich. Zum einen GENAU das was ich mit Alice und Phoebe trainieren will – zum anderen teilweise super frustrierend weil ich wieder nicht weiß wie ich ihm zeigen kann wo es lang geht ohne eine “Phoebe” daraus zu machen.

Was habe ich vor?

Ich möchte seine Geschwindigkeit und Drive nach vorne 100% so beibehalten. Gleichzeitig werde ich versuche ihn mithilfe des Videos “Foundation Fun” von Silvia Trkman etwas lenkbarer und enger zu bekommen.

Da ich ihm bisher das Konzept von “2on 2off” nicht verständlich erklären konnte tendiere ich dazu Cooper auf Running Contacts umzustellen. Natürlich werde ich euch dabei mitnehmen. Falls ihr Tipps habt – immer her damit. Ich habe absolut keine Erfahrung damit und weiß noch nicht ganz genau wie ich es angehen soll.

Da ich Cooper “nur” als Leihhund Trainiere muss ich mal schauen wie wir voran kommen und wie oft wir trainieren werden. Cooper hat ein unglaubliches Potential.

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